biografie

Stephan Fillitz no art visible

Stephan Fillitz (*30. September 1950 in Wien) Bildender Künstler in Auseinandersetzung mit der geometrischen Konkreten. Ausgehend von einer ganzheitlichen Lebensphilosophie schließt das vielfältige OEuvre des Künstlers Design ebenso ein wie die Architektur.


Leben und Werk
1964 - 1966 Aufenthalt in Rom. 1966 – 1973 eine Goldschmiedeausbildung in Wien bei Sven Boltenstern und in der Schweiz. 1972, 1974, 1976 Besuch der Salzburger Sommerakademie bei Francesco Somaini und Ralph Brown. 1973 – 1977 Studium bei Fritz Wotruba Bildhauerei (Akademie der bildenden Künste, Wien). 1977 Aufenthalt bei Eduardo Chillida – 1978 bei Henry Moore.

Stephan Fillitz lebt, arbeitet in Wien, Italien und in der Schweiz.


no how, no where, no what, no was, visible. I Stephan Fillitz 2015


Die Frage des RAUMES ins Zentrum seiner künstlerischen Auseinandersetzung stellend, verfolgt Stephan Fillitz konsequent sein Bestreben den geistigen, ideellen Wert der Kunst hervorzuheben und so die Kunst von ihrer Materialität zu befreien – sie aufzulösen.


Über das Bewusstsein des NICHTS ist alles spürbar, sichtbar. Stephan Fillitz I das reine NICHTS, 2003
Eine Vision, die ebenfalls durch das schriftliche Werk des Künstlers zur Geltung kommt.


Die Texte sind jedoch weder als Erklärung noch als Erweiterung gedacht, sondern stehen seinem praktischen Schaffen gleich-wertig zur Seite.


no think, no thing, visible. I Stephan Fillitz 2015


Das ihn hierbei leitende gesamtheitliche Weltbild resultiert aus der langjährigen Beschäftigung des Künstlers mit philosophischer Theorie und dem fernöstlichen Denken des ZEN. Das NICHTS – die LEERE – das Verschwinden, welches in seinen Lichtinstallationen zum Ausdruck gelangt, vermag Stephan Fillitz bereits durch das graphische OEuvre zu suggerieren.

Ausstellungen – Auswahl
1986 I 14. Biennale Internazionale del Bronzetto Piccola Scultura 1986, Padova (I)
1996 I Österreichische Galerie Belvedere – Atelier im Augarten, Wien (A)
1997 I Europalia, Galerie Fontainas, Brüssel, (B)
2008 I Haus Konstruktiv, Museum für konkrete, konstruktive Kunst, Zürich (CH)
2008 I Factory, Kunsthalle Krems, Krems (A)
2015 I Biennale di Scultura in Acqua, in Piazza, in Aria, Villa Contarini, Piazzola sul Brenta, Padua (I)

Filme
1991 I Stephan Fillitz: ORF: Künstlerlexikon. 1,59 min.
2008 I Stephan Fillitz: No Form Visible, Regie und Drehbuch Sami Ajouri, Interview: Luisa Fillitz;
Produktion: OKTO, 56 min.
2010 I Alpha Art mit Stephan Fillitz: Regie: Rosa Maria Plattner; Produktion ORF – Produktion
SteKo-Film im Auftrag des ORF. 20 min.

Bibliographie – Auswahl
1978 I Plastik und Graphik. Neue Galerie am Landesmuseum Joanneum Graz; Text und Vorwort: Kurt Jungwirth und Willfried Skreiner. Graz
1987 I Europalia: Une autre Alphabeth pour la Sculture. Galerie Fontainas A. S. B. L ; Text: A.M. Hammacher (fr). Bruxelles
1996 I Stephan Fillitz: Zeichnungen, Skulpturen, Design, Installationen, Schmuck; Österreichische Galerie Belvedere: Klappentext: Stephan Fillitz, Texte: Artur Rosenauer, Christa Lichtenstern, Carl Auböck, A.M. Hammacher (d/e) Wien
2007 I Stephan Fillitz: No Form Visible. Factory, Kunsthalle Krems; Einleitung: Hartwig Knack, Text: Stephan Fillitz (d/e). Krems / Wien